grand canyon

Bloged in Reise by Manfred Saturday July 14, 2007

bin nun vom grand canyon zurueckgekehrt nach L.A. – morgen gehts dann ab nach hawai big island.

hab mir einen honda civic hybrid ausgeliehen. ich bin ja nicht gerade ein autonarr aber dieses auto ist echt toll. ladet beim bremsen die batterie und unterstuetzt dann beim beschleunigen mit elektro power. braucht damit nur ca. die haelfte benzin wie der crysler cruiser (das haesslichste auto weltweit) den wir vorher ausgeliehen hatten. hat ausserdem “cruise control”: man stellt die geschwindigkeit ein und er faehrt somit fast von selbst, muss nur noch lenken und� kann die landschaft geniessen� ;-).� nichts fuer leute die leicht einschlafen beim autofahren 😉

bin in 2 tagen von L.A. ueber las vegas (hab ich aber nur vom freeway aus gesehen) und dem hoover damm zum grand canyon. war um einiges weiter als ich gedacht habe (ca. 700 km). die fahrt hat sich aber absolut gelohnt.

da bekommt man schon etwas das beruehmte� “on the road” feeling wenn man durch die weiten der mojave wueste faehrt und weit und breit nur wuestenberge sieht und vor einem die strasse und sonst nichts.� verbreitet schon ein gefuehl von� freiheit diese weite. autopannen soll man sich bei 44 grad im schatten aber ersparen. verkehr ist auch sehr spaerlich und ortschaften kommen so alle 50 – 100� km� teilweise sieht man in der ferne wohnwagen siedlungen -� alles recht rauh� und karg hier. einen teil bin ich auf der legendaeren route 66 gefahren, hab da eine alte schoene tankstelle (natuerlich fuer touris alt belassen) fotografiert (siehe flickr). dann fahert man lange auf einer 2000m hohen hochebene mit kieferwaeldern und vielen spuren von waldbraenden. beim grand canyon angekommen sieht man erst mal gar nix spektakulaeres bis man an der kante steht und sich diese grandiose landschaft vor einem auftut! ist schon sehr beeindruckend, hab dort sicher 200 bilder verschossen.

bei der rueckfahrt hab ich dann einen abstecher in die mojave wueste (indianer reservat)gemacht und bin dabei zufaellig an einer riesen sandduene vorbeigekommen (gibts nicht viele in der gegend). hab mich dann aufgemacht die duene zu besteigen. hat eigentlich nicht so hoch und weit gewirkt, war dann aber doch ein drei stunden ausflug. zum glueck war es nicht mehr allzu heiss da es schon abend wurde. der aufstieg war das letzte drittel eine ziemliche herausforderung an meine kondition. bei ca. 45 grad steigung rutscht man eigentlich mehr zurueck als man vorwaerts kraxelt. teilweise hab ich nur 3 meter geschafft und dann wieder ordentlich verschnaufen muessen (da schwitzt man die kalorien des ami frass wieder raus). oben angekommen war der ausblick fantastisch! ringsum berge und wueste kurz vor sonnenuntergang! leider hab ich die aussicht nicht allzulange geniessen koennen da es schon etwas spaet war und ich den rueckweg doch lieber bei licht machen wollte, es wird da recht schnell dunkel nach sonnenuntergang. bin dann die 45 grad runtergelaufen. war fast wie snowboarding, mit 46er schuhgroesse waers noch besser gegangen :-).

diese duene ist scheinbar beruehmt weil sie ein tiefes droehnen von sich gibt wenn man auf den sand tritt. das entsteht durch reibung des losen sand auf dem festeren untergrund, klang wirklich schraeg wenn man da in riesen schritten runterlauft und dieses droehnen und knirschen� mit jeden schritt hoert. weiter unten im sand sieht man viele tierspuren. eine sah aus wie von einer katze nur um einiges groesser. scheinbar gibts hier noch pumas oder bergloewen (beim grand canyon gibts auch welche). hab aber mal angenommen dass sich der vor mir sicher mehr fuerchten wuerde als ich vor ihm 😉

hier in orange county (naehe john wayne flughafen) ist es wieder typisches L.A.. relativ noble gegend hier, aber eigentlich stinklangweilig. strassen, biedere einfamilienhaeuser mit riesen auto vor dem rasen, einkaufszentren, fastfood ketten, und strassen, autos, strassen und wieder autos…. naja nicht meins. aber morgen gehts ja ab nach hawai. freu mich schon.

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